Schmerz: Unterschied zwischen den Versionen
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# Schließlich muss in einem weiteren, schmerzhaften Schritt die Vorhaut weggeschnitten werden. | # Schließlich muss in einem weiteren, schmerzhaften Schritt die Vorhaut weggeschnitten werden. | ||
Lander et al. (1997) führten einen Vergleich durch zwischen nichttherapeutischer Beschneidung bei Neugeborenen ohne Anästhesie (1997 übliche Praxis), Ringblockade, Blockade des dorsalen Penisnervs und mittels topischer eutektischer Mischung von Lokalanästhetika ([[EMLA]]).<ref name="lander1997">{{REFjournal | |||
Lander et al. (1997) | |||
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|title= Comparison of ring block, dorsal penile nerve block, and topical anesthesia for neonatal circumcision | |title=Comparison of ring block, dorsal penile nerve block, and topical anesthesia for neonatal circumcision | ||
|trans-title=Vergleich von Ringblock, Blockade des dorsalen Penisnervs und topischer Anästhesie für die Beschneidung von Neugeborenen | |||
|language=Englisch | |||
|journal=JAMA | |journal=JAMA | ||
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}}</ref> | }}</ref> | ||
Ohne Betäubung schrien die Säuglinge ununterbrochen. Neugeborene in der unbehandelten Placebo-Gruppe zeigten homogene Reaktionen, die aus anhaltender Erhöhung der Herzfrequenz und schrillem Schreien während der Beschneidung und danach bestanden. Zwei Neugeborene in der Placebogruppe erkrankten nach der Beschneidung (Würgen und Apnoe). Ein Neugeborener erlebtes Auswurf-Erbrechen.<ref name="lander1997" /> | |||
EMLA | EMLA war die am wenigsten wirksame Schmerzkontrolle. Die dorsale penile Nervenblockade (DPNB) war effektiver, und die Ringblockade war am effektivsten. Die Autoren berichteten: „Ausnahmslos Neugeborene in dieser Studie, die kein Analgetikum erhielten, litten während und nach der Beschneidung unter großem Leidensdruck und waren einem unnötigen Risiko ausgesetzt (durch Würgen oder Apnoe).“ Die Autoren waren so alarmiert, dass sie den Studienarm ohne Anästhesie vorzeitig beendeten.<ref name="lander1997" /> Keine der getesteten analgetischen Maßnahmen führte zu einer vollständigen Schmerzlinderung.<ref name="bellieni2013">{{REFjournal | ||
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|first=Carlo V. | |first=Carlo V. | ||
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|title=Analgesia for infants’ circumcision | |title=Analgesia for infants’ circumcision | ||
|trans-title= | |trans-title=Analgesie für die Säuglingsbeschneidung | ||
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|journal=Ital J Pediatr | |journal=Ital J Pediatr | ||
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|DOI=10.1186/1824-7288-39-38 | |DOI=10.1186/1824-7288-39-38 | ||
|accessdate=2021-05-29 | |accessdate=2021-05-29 | ||
}}</ref> | }}</ref> Jeder kleine Junge, der einer Neugeborenenbeschneidung unterzogen wird, wird einiges an Schmerz und Trauma erfahren. Jungen, die der Beschneidung entkommen, hätten keine Schmerzen oder Traumata. Die Autoren kamen zu dem Schluss, dass die Beschneidung mit „Anästhesie“ durchgeführt werden sollte, der Text macht jedoch deutlich, dass sie „Analgesie“ meinten, da eine Vollnarkose für Neugeborene unsicher ist.<ref name="lander1997" /> | ||
=== Schmerz nach der Operation === | === Schmerz nach der Operation === | ||
{{NYT en}} | |||
[[Circumcision]] is an invasive cutting and [[amputation]]. Like other invasive operations, post-surgical pain persists after the surgery for days or weeks. Infant boys will not receive effective analgesia because their young age makes such drugs dangerous. | [[Circumcision]] is an invasive cutting and [[amputation]]. Like other invasive operations, post-surgical pain persists after the surgery for days or weeks. Infant boys will not receive effective analgesia because their young age makes such drugs dangerous. | ||