Daniel T. Halperin

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Daniel T. Halperin
Verbunden mit:
Circlist
Gilgal Society
Kollegen & Gönner:
Robert C. Bailey
Edgar J. Schoen
Brian J. Morris
Thomas E. Wiswell
Jake H. Waskett

Daniel T. Halperin hat verschiedene Dokumente über Beschneidung als HIV-Vorbeugung veröffentlicht,[1] die von der Weltgesundheitsorganisation genutzt werden, um Beschneidung als eine HIV-Vorbeugemaßnahme zu befürworten. Im November 1999 veröffentlichten die Kollegen Daniel Halperin und Robert C. Bailey einen Artikel im Lancet, in dem sie die Gemeinschaft der Gesundheitswissenschaftler kritisierten, weil sie die Beschneidung nicht forcierten. Heute ist Halperin leitender Wissenschaftler des Harvard AIDS Prevention Research Project.[2]

Halperin ist Mitglied von Circlist,[3] und ein stolzer Befürworter dieser Gruppe.[4] Das Home Office von Halperin ist nur einen Steinwurf vom Büro von Edgar J. Schoen (dem führenden Verfechter der Beschneidung) entfernt.[5]

Religiöse und kulturelle Befangenheit

Sein Großvater war ein in Russland geborener Mohel, der in Chicago starb. "Ich habe keine Agenda für Vorhäute", sagte Halperin in einem Interview für den Eastbay Express. Auf die Frage, ob Jüdischsein seine Voreingenommenheit zu Beschneidung beeinflusse, bestritt er dies, sagte aber, sein Judentum habe sich "ab und zu eingeschlichen". Er erklärt: "Betrachten Sie es als eine Art gesundheitliche/kulturelle Innovation, die ihrer Zeit voraus ist. Dadurch fing ich an, mein eigenes Erbe mehr zu schätzen. Und wer weiß, vielleicht war es eine seltsame Bestätigung, zu meiner Überraschung herauszufinden, dass mein eigener Opa gelegentlich Mohel war, dass ich vielleicht in gewisser Weise dazu bestimmt bin, diesen gesundheitlichen Nutzen an Menschen in Teilen der Welt weiterzugeben, wo es wirklich einen Unterschied machen und vielleicht viele Leben retten könnte."[5]

Halperin zitiert Vernon Quaintance, Brian Morris und Circlist

In einem Interview zitiert Daniel Halperin Vernon G. Quaintance, Brian J. Morris und Circlist als glaubwürdige Quellen für Beschneidung.[6] Es ist wichtig anzumerken, dass Quaintance und Morris sowohl stolze Mitglieder als auch Förderer der Gilgal Society und der Circlist sind, die offen eine krankhafte Faszination für die Beschneidung bis hin zum sado-masochistischen Fetisch zugeben. Morris hat CircList als Quelle in eine kürzlich erschienene Veröffentlichung aufgenommen,[7] und Quaintance ist sowohl der Kopf der Gilgal Society, als auch der Hauptmoderator der Circlist. Vernon G. Quaintance wurde unlängst wegen Kinderpornografie verhaftet.[8][9]

Interview mit Daniel Halperin
Moderator: Wenn Sie im Internet nach guten Informationen zur Beschneidung suchen, fallen Ihnen im Allgemeinen eine Menge Anti-Circ-Websites auf. Kennen Sie irgendwelche Pro-Beschneidung-Seiten?

Dr. Halperin: Ich kenne einige:

Moyels ohne Grenzen

Am 28. Mai 2010 hielt Halperin an der UNC School of Medicine einen Vortrag über "Moyels ohne Grenzen?: Hindernisse für größere Verbreitung von Beschneidung".[11]

Förderung der Beschneidung in Afrika

Halperin und Bailey überzeugten ost- und südafrikanische "Heiler" in den 90er Jahren, Vorhautamputationen durchzuführen, "um chronische sexuell übertragbare Krankheiten zu lindern und AIDS zu verhindern". Allein in den neunziger Jahren überzeugten sie hunderte südafrikanische Männer davon, dass die Beschneidung HIV verhindern würde.[5]

HIV/AIDS

Daniel Halperin hat gesagt, dass er glaubt, dass Beschneidung wirksamer als jede andere verfügbare Intervention sein würde, um das HIV zu stoppen, und dass Beschneidung HIV bei homosexuellen Männern verhindern würde.[5]

Zitate

Halperin wurde von Gordy Slack vom East Bay Express gefragt, ob sein Jüdischsein Einfluss auf seine Arbeit zu Beschneidung habe. Halperin antwortete:

Nein. Zumindest in den ersten Jahren habe ich geforscht. Ich habe überhaupt nicht an den jüdischen Teil gedacht. Ich hatte vage von einem Mann in Boston gehört, der ein nicht schneidendes Bris-Ritual durchführt, und vielleicht hätte mich das angesprochen, wenn ich eines Tages einen Jungen gehabt hätte. Aber in den letzten Jahren hat sich ab und zu der Aspekt des Judentums eingeschlichen. Einige [nichtjüdische und normalerweise unbeschnittene] Ärzte, zum Beispiel ein Onkologe im Nordosten Brasiliens, der jede Woche krebsbefallene Penisse amputieren muss, sagten mir, sie wüssten nicht, dass ich Jude bin: Diese Juden waren so schlau; vor Tausenden von Jahren haben sie diesen Weg gefunden, um gesundheitlichen Problemen vorzubeugen. Das war eines der Dinge, die mir den Kopf verdrehten, als ich dies als ein wildes Ritual aus der dunklen Vergangenheit und vielleicht als eine Art gesundheitliche / kulturelle Innovation vor seiner Zeit betrachtete ... Ich denke, es hat gemacht, dass ich mein eigenes Erbe mehr schätze. Und wer weiß, vielleicht war es eine seltsame Bestätigung, zu meiner Überraschung herauszufinden, dass mein eigener Opa gelegentlich Mohel war, dass ich vielleicht in gewisser Weise dazu bestimmt bin, diesen gesundheitlichen Nutzen an Menschen in Teilen der Welt weiterzugeben, wo es wirklich einen Unterschied machen und vielleicht viele Leben retten könnte.
Daniel Halperin[10]

Andere Zitate ...

Ich komme aus Kalifornien - ich glaube an die Natürlichkeit der Dinge. Ich mag keine chirurgischen Eingriffe. Aber jetzt, ja, da würde ich - obwohl ich es auf jüdische Weise tun lassen würde.
Daniel Halperin[12]
Wagen Sie es nicht, zu schreiben, dass Vorhäute meiner Meinung nach AIDS-Epidemien verursachen, genauso wenig wie Mücken Malaria verursachen. Mücken sind für Malaria notwendig, aber nicht ausreichend. Sie benötigen all diese Co-faktoren, um eine explosive AIDS-Epidemie zu bekommen, einschließlich Vorhäuten.
Daniel Halperin (Express Online)<[5]
Beschneidung ist zu human, zu 'sanft'.
Daniel Halperin ('Express Online)<[5]
Es ist, als ob Sie in ein Lungenkrebs-Genesungszentrum gegangen wären und man würde da überhaupt nichts über Zigaretten sagen. Was zur Hölle ist los? Warum ignoriert jeder die elefantengroße Vorhaut im Wohnzimmer?
Daniel Halperin (Express Online)<[5]

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

  1. REFweb PubMed, NCBI. Daniel Halperin circumcision. Abgerufen 29. April 2011.
  2. REFweb Halperin, Daniel. AIDS Prevntion Research Project.
  3. Halperin, D. (2006, April 22). RE: My recent circ pubs [Online Forum Comment]. Retrieved from http://health.groups.yahoo.com/group/MCIRC/message/16 Archive: http://circleaks.org/images/1/1f/MCIRC_-_Msg_16.pdf
  4. REFweb The Great Circumcision Debate with Daniel Halperin, PhD, Chat Transcript. Abgerufen 7. Mai 2011. Do you know of any pro-circumcision sites? Dr. Halperin I know of several: [...]circlist
  5. a b c d e f g REFjournal Slack, Gordy (19. Mai 2000): The Case For Circumcision, in: Express Online.
  6. REFweb The Great Circumcision Debate with Daniel Halperin, PhD, Chat Transcript. Abgerufen 7. Mai 2011. Do you know of any pro-circumcision sites? Dr. Halperin I know of several: [...]circlist
  7. REFjournal Morris, Brian J. / Chris Eley (August 2011): Male Circumcision: An Appraisal of Current Instrumentation, in: InTech: 1-40. Abgerufen am 17. September 2011.
  8. REFweb Croydon Advertiser (21. April 2012). Croydon circumcision campaigner caught with child porn videos. Abgerufen 22. April 2012. Archive 2012-04-21
  9. REFnews Kay, Richard (25. April 2012)."Sex scandal rocks Order of the Knights", MailOnline, GlamEntertainment. Abgerufen 26. April 2012. "http://www.dailymail.co.uk/news/article-2134978/David-Cameron-son-PM-wife-Samantha-unveil-church-tribute-son-Ivan.html" Archive (2012-04-27)
  10. a b REFnews Slack, Gordy (19. Mai 2000)."The Case For Circumcision", The Guardian. Abgerufen 16. November 2000. "I ask Halperin whether his being Jewish factors into his work on circumcision..."
  11. REFweb Halperin, Daniel (28. Mai 2010). Moyels without Borders?: Barriers to Scale-up of Circumcision (and Some Reflections on the Track Record of Other HIV Prevention Approaches), UNC School of Medicine. Abgerufen 11. März 2011. Archiv: Datei:Moyels Without Borders.pdf
  12. REFnews Renton, Alex (5. Juli 2009)."So, would you have your son circumcised?", The Guardian. Abgerufen 25. Februar 2012. "I'm from California - I believe in things being natural..."