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A Surgical Temptation

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Im 18. Jahrhundert betrachtete die westliche Welt die Beschneidung als eine peinliche Entstellung, die den Juden eigen war. Ein Jahrhundert später drängten britische Ärzte die Eltern, ihre Söhne als routinemäßige Vorsichtsmaßnahme gegen jede erdenkliche sexuelle Funktionsstörung zu beschneiden, von Syphilis und Phimose bis hin zu Masturbation und Einnässen. Dreißig Jahre später geriet der Eingriff erneut unter feindselige Kritik, was in den 1960er Jahren zu seinem Verschwinden führte.
== Biographie ==
Darby war ein unabhängiger Wissenschaftler und freiberuflicher Autor. Er lebte in Canberra, der Hauptstadt Australiens. Er begann seine Karriere als Autor, Forscher und Literaturhistoriker mit einem {{PhD}} über australische Literatur und Politik in den 1930er Jahren, aber seine Interessen haben sich seitdem erweitert und umfassen viele Themen der Kultur-, Sozial- und Medizingeschichte sowie Ethik und aktuelle Angelegenheiten. Seine bisher wichtigste veröffentlichte Arbeit war ein detaillierter Bericht über den Aufstieg und Fall der routinemäßigen „Gesundheits“-Beschneidung in Großbritannien (A Surgical Temptation, 2005). Seitdem hat er viel über medizinische, historische und ethische Aspekte der männlichen und weiblichen Beschneidung geschrieben – die er in erster Linie als eine Frage der Menschenrechte und der sozialen Gerechtigkeit betrachtet, nicht wirklich als eine medizinische Frage. Er hat auch eine Sammlung der medizinischen Schriften von Arthur Conan Doyle, Round the Red Lamp (Valancourt Books, 2007), und eine bearbeitete Ausgabe von Elements of Social Science des großen viktorianischen Bilderstürmers George Drysdale vorbereitet. Obwohl Doyle Drysdale heute weitgehend vergessen ist, war sein Buch in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts als Informations- und Ratgeberquelle zu „den Tatsachen des Lebens“ und insbesondere zur Empfängnisverhütung äußerst beliebt. Darbys jüngster Artikel ist „Das Recht des Kindes auf eine offene Zukunft: Ist das Prinzip auf die nicht-therapeutische Beschneidung anwendbar?“, erschienen im Journal of Medical Ethics, Juli 2013.
Weitere Informationen finden sich auf den folgenden Websites:

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