Jüdische Medizinethik

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Jüdische Medizinethik ist ein moderner wissenschaftlicher und klinischer Ansatz zur Medizinethik, der sich auf jüdische Gedanken und Lehren stützt. Die von Rabbi Immanuel Jakobovits in den 1950er Jahren eingeführte jüdische Medizinethik konzentriert sich hauptsächlich auf eine angewandte Ethik, die sich auf das traditionelle rabbinische Gesetz (Halacha) stützt. Darüber hinaus haben Wissenschaftler damit begonnen, theoretische und methodische Fragen zu untersuchen, während das Feld selbst erweitert wurde, um Bioethik und nicht-halachische Ansätze zu umfassen.

Kernprobleme

In ihren Anfangsjahren befasste sich die jüdische Medizinethik mit einer Reihe ethischer Dilemmata[1] sowie mit allgemeinen Fragen zur Berufsethik für Ärzte.[2] Zu den Hauptproblemen gehörten Religion und Abtreibung, künstliche Befruchtung, Hirntod, Schönheitschirurgie, Euthanasie, genetisches Screening, gefährliche medizinische Operationen, Beschneidung, orale Absaugung bei Beschneidung (Metzitzah b'peh), Organspende, psychiatrische Versorgung und Zigarettenrauchen. Die jüdische Bioethik hat sich in den letzten Jahren mit Fragen der Medizintechnik, der Allokation medizinischer Ressourcen und der Philosophie der jüdischen Ethik auseinandergesetzt.[3]

Siehe auch

Einzelnachweise

  1.   (22. Oktober 2013). New course to explore Jewish perspective on modern ethical dilemmas [Neuer Kurs zur Erforschung der jüdischen Perspektive auf moderne ethische Dilemmata] (Englisch). Abgerufen 24. Februar 2020.
  2.   Snyder, Laurie (23. Oktober 2013). Lamorindans Learn about Tough Cancer Problem   (PDF) [Lamorindans lernen etwas über das Problem schwerer Krebsfälle] (Englisch), Lamorinda Weekly. Abgerufen 24. Februar 2020.
  3.   (11. November 2013). Health Sense: What Jewish law says about breast and ovarian cancer risk [Gesundheitsbewusstsein: Was das jüdische Gesetz über das Brust- und Eierstockkrebsrisiko sagt] (Englisch). Abgerufen 24. Februar 2020.