Genital Autonomy and Children’s Rights

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Seit vielen Jahren findet in den USA und anderen Ländern ein internationales Symposium über genitale Selbstbestimmung und Kinderrechte statt. Hauptveranstalter ist Genital Autonomy - America.

Chronologie

  1. 1989: Symposium 1, Anaheim (Kalifornien), USA
  2. 1991: Symposium 2, San Francisco (Kalifornien), USA
  3. 1994: Symposium 3, Maryland, USA
  4. 1996: Sexual Mutilations: A Human Tragedy, Lausanne, Schweiz
  5. 1998: Male and Female Circumcision: Medical Legal and Ethical Considerations in Pediatric Practice, 1998: Oxford, Großbritannien
  6. 2000: Understanding Circumcision: A Multi-Disciplinary Approach to a Multi-Dimensional Problem, Sydney, Australien (PDF)
  7. 2002: Flesh and Blood: Perspectives on the Problem of Circumcision in Contemporary Society, Washington (D.C.), USA
  8. 2004: Bodily Integrity and the Politics of Circumcision: Culture, Controversy, and Change, Padua, Italien (PDF)
  9. 2006: Circumcision and Human Rights, Washington (Seattle), USA (PDF)
  10. 2008: Genital Autonomy: Protecting Personal Choice, Keele (Staffordshire), Großbritannien (PDF)
  11. 2010: Genital Cutting: Protecting Children from Medical, Cultural, and Religious Infringements, Berkeley (Kalifornien), USA (PDF)
  12. 2012: Symposium 12, Helsinki Finnland (PDF)
  13. 2013: Symposium 13, 2013: Boulder (Colorado), USA (PDF)
  14. 2015: Myths and Multiple Standards - Mythen und unterschiedliche Maßstäbe, Frankfurt, Deutschland
  15. 2016: Symposium 15, Keele (Staffordshire), Großbritannien (PDF)
  16. 2018: San Francisco (Kalifornien), USA

Symposium 2015 in Frankfurt, Deutschland

Das Symposium fand vom 8. bis 9. Mai 2015 zum ersten Mal in Deutschland statt, unter dem Titel "Myths and multiple standards" im Haus der Jugend in Frankfurt am Main.

Die internationale Referentenliste umfasste unter anderem:

  • J. Steven Svoboda
    Der US-amerikanische Anwalt und Gründer der Organisation "Attorneys for the Rights of the Child" kontrastierte in seinem Vortrag "The rights of the child vs the rights of the parent?"
  • Mina Ahadi
    Die Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime und des Internationalen Komitees gegen Steinigung und Todesstrafe gaben Antworten auf die Frage, was gegen Beschneidung von Jungen in "islamischen Ländern" getan werden kann
  • Shemuel Garber
    Der Student und Autor der Bachelorthesis "The circular cut: Problematizing the longevity of civilisation´s most aggressively defended amputation" stellte die Zusammenhänge zwischen kulturellen, religiösen und medizinischen Rechtfertigungen für Vorhautamputationen dar.
  • Kaan Göktaş
    Der türkische Journalist und Autor eines in der Türkei publizierten Buches über die Tradition der männlichen "Beschneidung" im Zusammenhang mit dem Islam, Sexualität und Kinderrechten berichtete über männliche Genitalverstümmelung in der Türkei.
  • Susana Rocha-Teixeira
    Das Thema der Aktivistin von TERRE DES FEMMES war "Myths and Multiple Standards with Regards to Body Modifications".
  • Markus Bauer
    Der Mitbegründer der Organisation "Zwischengeschlecht", die sich für das Recht auf genitale Unversehrtheit von Intersexuellen und somit gegen erzwungene Geschlechtsangleichungen an Kindern einsetzt, griff die Sitzung der UN-Kommission für Kinderrechte auf, in der Anfang 2015 Genitalverstümmelungen an Intersexuellen als "schädliche Praktik" bezeichnet wurden.
  • Marlene Rupprecht
    Die SPD-Politikerin und ehemalige Bundestagsabgeordnete sowie Angehörige der Kinderkommission des deutschen Bundestages berichtete über die 2013 verabschiedete Resolution des Council of Europe zur körperlichen Unversehrtheit von Kindern und weitere Schritte zu diesem Ziel.

Die Vorträge waren englischsprachig, mit Ausnahme der Rednerinnen Mina Ahadi und Marlene Rupprecht, die auf Deutsch referieren werden.[1]

Weblinks

Einzelnachweise