Vergleich MGM und FGM: Unterschied zwischen den Versionen
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[[MGM]] steht für ''Male Genital Mutilation'' (männliche Genitalverstümmelung). [[FGM]] steht für ''Female Genital Mutilation'' (weibliche Genitalverstümmelung). | [[MGM]] steht für ''Male Genital Mutilation'' (männliche Genitalverstümmelung). [[FGM]] steht für ''Female Genital Mutilation'' (weibliche Genitalverstümmelung). | ||
Vielfach hört man, dass man die MGM und die FGM nicht miteinander vergleichen kann, die FGM würde einen vielfach intensiveren Eingriff darstellen, so dass sich ein Vergleich von selbst verbietet. | |||
Dieses Argument ist in jeder Diskussion der leuchtende "Red Herring". Denn auf die Eingriffstiefe kommt es überhaupt nicht an, wenn es um die Beschneidung von Kindern geht. | |||
Jeder Mensch hat von Geburt an gewisse unveräußerliche Rechte. Dazu gehört auch das Recht auf einen unversehrten Körper. | |||
In dieses Recht kann aufgrund von Notfällen eingegriffen werden. Indem man z.B. impft. Oder eine notwendige Operation durchführt, die entweder das Leben des Kindes rettet oder aber die Lebensqualität erheblich verbessert. | |||
Die Beschneidung ist jedoch regelmäßig weder medizinisch notwendig, noch führt sie zu einer Verbesserung der Lebensqualität. | |||
Jede weitere Diskussion kann geführt werden, aber alleine mit diesem Argument sind alle möglichen Gegenargumente wirksam entkräftet. | |||
Es ist nicht die Entscheidung der Eltern. Sondern die des Kindes, sobald es alt genug (18 Jahre alt) ist. | |||