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Diese Verbindungsstelle bildet bei zurückgezogener [[Vorhaut]] das sogenannte gefurchte Band. An der Unterseite des Penis, im Bereich der Hautnaht, ist das innere Vorhautblatt mittels des Vorhautbändchens mit der [[Glans penis|Eichel]] verbunden.
Diese Verbindungsstelle bildet bei zurückgezogener [[Vorhaut]] das sogenannte gefurchte Band. An der Unterseite des Penis, im Bereich der Hautnaht, ist das innere Vorhautblatt mittels des Vorhautbändchens mit der [[Glans penis|Eichel]] verbunden.
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Wie auch die Schafthaut sind die Vorhautblätter weder mit dem Penis noch untereinander verwachsen, sondern sind gegeneinander verschiebbar. Dies ermöglicht es, die [[Vorhaut]] komplett über die [[Glans penis|Eichel]] hinweg zurückzustreifen.
Wie auch die Schafthaut sind die Vorhautblätter weder mit dem Penis noch untereinander verwachsen, sondern sind gegeneinander verschiebbar. Dies ermöglicht es, die [[Vorhaut]] komplett über die [[Glans penis|Eichel]] hinweg zurückzustreifen.
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Bei der Geburt des männlichen Kindes ist die Entwicklung der äußeren Geschlechtsorgane noch nicht vollständig abgeschlossen. Das inneres Vorhautblatt ist in diesem Alter noch mit der Oberfläche der [[Glans penis|Eichel]] "verklebt". Diese feste Verbindung entsteht durch eine Gewebeschicht (Balanopräputiale Membran), die sich [[Glans penis|Eichel]] und [[Vorhaut]] teilen. Sie dient dem Schutz der [[Glans penis|Eichel]] in der frühkindlichen Phase und löst sich im Laufe des Wachstums des Kindes auf.
Bei der Geburt des männlichen Kindes ist die Entwicklung der äußeren Geschlechtsorgane noch nicht vollständig abgeschlossen. Das inneres Vorhautblatt ist in diesem Alter noch mit der Oberfläche der [[Glans penis|Eichel]] "verklebt". Diese feste Verbindung entsteht durch eine Gewebeschicht (Balanopräputiale Membran), die sich [[Glans penis|Eichel]] und [[Vorhaut]] teilen. Sie dient dem Schutz der [[Glans penis|Eichel]] in der frühkindlichen Phase und löst sich im Laufe des Wachstums des Kindes auf.