Beschneidungsrisiken: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 23. März 2020, 19:15 Uhr

In Arbeit: Die nachfolgenden Informationen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Mehr Inhalt wird nach und nach hinzugefügt.

Dieser Artikel möchte einen umfassenden Überblick über Risiken bieten, die durch eine Beschneidung entstehen können. Diese Seite ist ein Einstieg für diejenigen, die einen schnellen Überblick über Beschneidungsrisiken erhalten möchten. Möglicherweise werden die hier angegebenen Informationen in anderen IntactiWiki-Artikeln ausführlicher angezeigt.

Allgemeine Risiken

Operationsrisiken

  • Tod
  • Amputation des Penis
  • Amputation der Eichel
  • Amputation überschüssiger Haut oder Entblößung
  • Schock oder Koma aufgrund der extremen Schmerzen (Neugeborenen-Beschneidung)
  • Weil Beschneidung immer eine Art von Operation ist, umfasst sie auch alle grundlegenden Risiken einer Operation.
  • Infektion
  • Blutung, übermäßige Blutung
  • Chirurgisches Missgeschick

Post-operative Risiken (A-Z)

  • Adhäsionen zwischen Schaft und Eichel
  • Anomale Heilung
  • Bauchwandriss durch extreme Schmerzensschreie (Neugeborenenbeschneidung)
  • Chordee
  • Deformierung des Penis
  • Einschlusszysten
  • Epispadien
  • Fisteln
  • Frühes Abstillen (Entwöhnung) (Neugeborenen-Beschneidung)
  • Gleitmittel für Masturbation und Geschlechtsverkehr erforderlich
  • Harnverhaltung (dies hat Todesfälle verursacht)
  • Hautbrücken zwischen Schaft und Eichel
  • Herpes-Infektion (Neugeborenen-Beschneidung mit Metzitzah b'peh)
  • Hirnschaden (dauerhaft) nach Herpes-Infektion (Neugeborenen-Beschneidung mit Metzitzah b'peh)
  • Hypospadie
  • Impetigo
  • Impotenz
  • Infektion
  • Intraperitoneale Ruptur der Harnblase
  • Lymphödem
  • Lungenriss durch extreme Schmerzensschreie (Neugeborenen-Beschneidung)
  • Meatitis
  • Meatus-Krebs
  • Meatusstenose (20 % Komplikationsrate)
  • Nekrose des Penis
  • Ödem der Eichel
  • Phimose
  • Risiko einer erneuten Operation
  • Schmerzen im erigierten Zustand des Penis
  • Sexuelle Dysfunktion
  • Urethrokutane Fistel
  • Verlust der Penisempfindlichkeit
  • Zu wenig Vorhaut entfernt (Nach-Operation wird oft durchgeführt)
  • Zu viel Vorhaut entfernt (führt zu Verformung)
  • ...

Psychologische Risiken

Direkte Risiken

  • PTBS aufgrund des Neugeborenen-Traumas
  • Hirnschädigung durch extreme Schmerzen (Neugeborenenbeschneidung ohne wirksame Anästhesie)
  • Verlust der Bindung und des Vertrauens zu den Eltern
  • Saugverwirrung (Neugeborenen-Beschneidung)
  • Frustration aufgrund einer sexuellen Dysfunktion
  • Senkung der Schmerzempfindlichkeitsschwelle (Neugeborenen-Beschneidung)

Verzögerte Risiken

  • Gefühle, von den eigenen Eltern betrogen, ausgeraubt, verlassen und ungeschützt zu sein
  • Kognitive Dissonanz
  • Beschneidungskoma
  • Impotenz aufgrund psychisch schlechter Gefühle, minderwertig zu sein
  • Depression
  • Selbsttötung

AAP bestätigt Komplikationen

Die AAP bietet einen Codierungs-Newsletter für diejenigen, die medizinische Diagnosen in ICD-Codes codieren. Sie bieten eine "Unterspezialitätsecke: Kodierung für Komplikationen der Neugeborenenbeschneidung"[1] die definitiv bestätigt, dass sogar die AAP eine Reihe von Komplikationen kennt.

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

  1. REFjournal (2017): Subspecialty Corner: Coding for Complications of Neonatal Circumcision, in: AAP Pediatric Coding Newsletter (9). Abgerufen am 24. Februar 2020.