Worldwide Day of Genital Autonomy

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Logo des Aktionstages

Der Worldwide Day of Genital Autonomy (WWDOGA) ist ein auf Initiative des Facharbeitskreises Beschneidungsbetroffener im MOGiS e.V. ins Leben gerufener Aktionstag für die genitale Selbstbestimmung von Minderjährigen. Er wird seit 2013 jährlich am 7. Mai begangen. Dieses Datum wurde gewählt, weil am 7. Mai 2012 das Landgericht Köln ein Urteil fällte, das erstmals die Beschneidung männlicher Kinder als Körperverletzung verurteilte.

Ziel des WWDOGA ist es, das Recht auf körperliche Unversehrtheit und sexuelle Selbstbestimmung für alle Kinder weltweit zu propagieren.

2019 fand die zentrale deutsche Veranstaltung zum WWDOGA in Köln erstmals nicht am 7. Mai selbst, sondern am darauf folgenden Samstag, dem 11. Mai, statt. Die Veranstalter trugen damit dem Wunsch vieler Menschen Rechnung, die während der Woche kaum Möglichkeiten haben, an Demonstrationen teilzunehmen. Die Beteiligung war entsprechend größer.

2020 fiel die deutsche Veranstaltung zum WWDOGA in Köln, die wieder am auf den WWDOGA folgenden Samstag stattfinden sollte, wegen der Corona-Krise aus.[1] Daher hat MOGiS e.V. Videobotschaften der vorgesehenen Rednerinnen und Redner in seinem YouTube-Kanal[2] online gestellt.

Begleitende Veranstaltungen

2020

  • Wegen der Corona-Krise wurden nur Online-Veranstaltungen und -Veröffentlichungen durchgeführt.[2][3]

2019

  • Deutschland
  • Israel
    • Israelische Intaktivisten demonstrieren gegen MGM an Kindern.
  • Kenia
    • Erste Demo der kenianischen Intaktivisten, beim Okalo-Markt in Matunga, Kakamega County.
  • Norwegen
    • Veranstaltung "Bodily integrity and genital autonomy" in Turku, organisiert von JÅ - Intresseföreningen för jämställdhet vid ÅA.
  • USA
    • San Francisco: Demo und Jonathon Conte Memorial Luncheon, organisiert von Genital Autonomy America.
    • US Heartland: 16-tägige Demo in verschiedenen amerikanischen Städten, organisiert von Bloodstained Men & Their Friends.

2018

  • Deutschland
  • Israel
    • Israelische Intaktivisten hielten das erste Mal einen "Bewusstseinstag Beschneidung" am WWDOGA ab.
  • USA

2017

  • Deutschland
    • Der WWDOGA wurde mit einer Pressekonferenz in Berlin am 4. Mai eingeleitet und mit einer Fachtagung Jungenbeschneidung in Deutschland - eine Bestandsaufnahme in der Universität Düsseldorf am 8. Mai abgeschlossen.
  • USA
    • Denver: Intaktivisten demonstrierten zwischen California und Stout Street.
    • Los Angeles: Genital Autonomy - America zeigte Filme rund um nicht-therapeutische Genitalbeschneidung von männlichen, weiblichen und intersexuellen Kindern und lud zur Diskussion darüber ein.
    • San Diego: Intaktivisten demonstrierten vor der ACOG und informierten die dort anwesenden Ärzte über die schädlichen Folgen von RIC.
    • San Francisco: Die Bay Area Intactivists veranstalteten eine Demo.

2016

  • Australien
  • Deutschland
    • Der WWDOGA wurde von vier Film- und Diskussionsabenden umrahmt, in denen die Filme Circumcision von Ari Libsker, Hibos Lied - Weibliche Genitalverstümmelung und die Macht der Tradition von Renate Bernhard und Sigrid Dethlof, sowie der Zeichentrickkurzfilm Hermes und Aphrodite von Gregor Zootsky in München, Düsseldorf, Köln und Berlin gezeigt wurden.[5]
  • Großbritannien
    • London: Londoner Intaktivisten demonstrierten am WWDOGA in der City mit Plakaten und Infoblättern.
  • USA
    • Cathedral City (Kalifornien): An zwei Tagen wurden Filme rund um das Thema Beschneidung gezeigt und darüber diskutiert.
    • Charleston (WV): Hier fand am WWDOGA der 3. Tag der Mid-Atlantic, White House & Ob-Gyn Circumcision Crisis Protests statt.
    • Denver: Intaktivisten demonstrierten zwischen California und Stout Street.
    • New York: Intaktivisten demonstrierten friedlich am Union Square gegen Beschneidung bei Kindern.[6]
    • San Francisco: Die Bay Area Intactivists veranstalteten eine Demo.[7]

2015

In Deutschland folgte dem WWDOGA eine Konferenz "Genital Autonomy" im Haus der Jugend in Frankfurt am Main.

2014

In Deutschland war dem WWDOGA ein Wissenschaftliches Symposium Köln Mai 2014 am 6. Mai vorgeschaltet, das von MOGiS e.V. und pro familia NRW organisiert wurde.

Redner und Rednerinnen beim WWDOGA in Köln

2020

Die Reden zum WWDOGA 2020 wurden wegen der Corona-Pandemie 2020 nicht live in Köln gehalten, sondern per Videobotschaft im YouTube-Kanal von MOGiS e.V. geteilt, wobei Victor Schiering von MOGiS e.V. drei Beiträge hatte:

# Redner*in
1 Inge Bell - TERRE DES FEMMES
2 Holger Edmaier - Geschäftsführer Projekt 100% MENSCH
3 Ronit Tamir - KAHAL, Israel
4 Richard Duncker - Men Do Complain & Genital Autonomy, Großbritannien
5 HennaMond e.V.
6 Jason Metters - 15 Square, Großbritannien
7 Thoralf Fricke - pro familia Niederbayern e.V.
8 Victor Schiering - Vorsitzender MOGiS e.V. - Eine Stimme für Betroffene
9 Prince Hillary Maloba - VMMC Experience Project
10 Darya Otto - Lobby für Mädchen e.V.
11 Woorod Zuhair - FEMEN, Iran
12 Matthias Ehm - Die Linke Baden-Württemberg
13 Lars Stephan - Partei der Humanisten NRW
14 Shemuel Garber - intaktiv e.V. (USA)
15 Matthias Becker - Jungen*- und Männer*arbeit Bayern e.V.
16 Guy Sinden - Droit au corps, Beschneidungsforum.de
17 Dr. Christoph Kupferschmid - BVKJ
18 Matthias W. Birkwald - Die Linke
19 David Balashinsky - Jews Against Circumcision
20 Prof. Dr. Godula Kusack - Vorstandsvorsitzende von TERRE DES FEMMES
21 Dr. Jens Brandenburg - LSBTI-politischer Sprecher, FDP-Bundestagsfraktion
22 Gudrun Meyer - pro familia
23 Rana Ahmad - Säkulare Flüchtlingshilfe Deutschland
24 Sven Leimkühler - jungs e.V.
25 David Smith - 15 Square
26 Mikael Aktor - Intact Denmark
27 Éric Fernanché Lévy - Brit Shalom l'Alliance sans Souffrance
28 Johan Nyman - Intakt Norden

2019

2018

2017

2016

2015

2014

2013

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